Quitsch, Knarts und Ächtz

Quitsch, Knatsch und Ächtz… im alten Renault-Bus mit Ladefläche geht es die französischen Kleinstrassen entlang. Man sieht rechts und links nur ab und zu mal eine Wiese, ein Haus oder ein Golfplatz zwischen den Bäumen durch luken, aber viel Zeit zum schauen hab ich sowieso nicht weil mir sonst bei der Fahrweise schlecht wird. Quiiiiiitsch, links Kurve (voll gegen die Türe gedrückt) und Knaaaaartsch, rechts Kurve (voll auf den Nebensitzer gedrückt). Achtung eine Ortseinfahrt, doch leider muss man das selber sehen, sonst haut man sich bei der Strassen erhöhung zum langsamfahren irgendwas an.

Tja, so fährt man mit echten Franzosen zu Kunden um deren Gärten auf vorderman zu bringen. Aber keine Sorge, Franzosen haben alles im Griff, auch wenn man mal mit einer Vollbremsung in ein nicht unbedingt leeren Kreisverkehr drivtet, weil man nicht mehr Bremsen kann, und grade zwischen den Autos gedreht weiterfahren kann. Dann kassiert man vielleicht ein par böse Blicke der Fahrer, denen man die Vorfahrt genommen hat; aber durchaus auch lustige Blicke der Personen, der unbeteiligten Zuschauer. Nun ja, sicher bei den Kunden angekommen wird das ganz Equipment ausgeladen, jeder Greift sich sein Werkzeug und ran an die Hecken, Wiesen oder was auch immer. Raaatsch, raatsch wird der Dreck von dem Gewehg entfernt, ein Motorgeräusch im Hintergrund sagt einem das noch mehr Dreck von den Hecken auf den Boden fällt. Denn ein anderer geht mit der motorisierten Heckenscheere an die Hecken ran und schneidet sie wieder schön eckig, rund oder wie es der Kunde auch immer wünscht. Nach eine kleinen Kaffepause, gehts dann weiter und am ende des Tages duscht man sich noch den Schweiss vom Leibe und dann legt man sich ins Bett und ärgert sich warum einem alles weh tut!

Doch auch in anderen Ateliers wird gearbeitet. Auch hier zieht man sich Kopfhörer auf und ab an die Spaltmaschiene für dicken Holzstämme. Denn das Caillou blanc beliefrt auch Kunden mit Feuerholz. Einer fährt den Traktor und bringt die schon zersägten Stämme, ein andere bbedient die Maschiene und der dritte legt die Stämme zurecht um sie zu spalten. Zack, ein Stamm wurde halbiert, zack, gviertelt, und nochmal zack, und immer weiter, bis sie die richtige grösse haben. Dann werden die gespaltenen Stämme auf ein Hänger geladen und später schön und ordentlich zum Lagern aufgestapelt. Auch an diesem Abend tut dir das Kreuz weh!

Doch wie siehts im Atelier Découverte aus…? Malen,  zeichnen, schmirgeln, tonen, kurz: basteln. Hier wird gebastelt, gebastelt und nochmal gebastelt. Doch dazu ein andermal mehr.

Ich hoffe bis zum nächsten mal.

Eine Antwort

  1. christa

    wau , macht echt spaß dein Block zu lesen. Freue mich schon auf mehr.
    Einglück giebt es noch ein par wochen Caillou blanc.
    Gruß Mama

    24. Juli 2011 um 11:02

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