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Das Drehbuch

Da ich ambitionierter Hobbyfilmer bin und ich immer wieder gerne Kurzfilme drehe, wie zum Beispiel den Clip über Freiheit (Link zu dem Video) habe ich heute was für euch:

Für Kurzfilme oder Filme mit Handlung, was jeder Film hat, braucht man erst mal eine Handlung, eine Geschichte die gut durchdacht sein muss. Gerade dann wenn man nur ein kleines Budget zur Verfügung steht, ist ein genaues Drehbuch unumgänglich. Nun, um so eine Geschichte gut auf zu schreiben, übersichtlich und auch damit die Schauspieler ihren Text übersichtlich haben und schnell lernen können gibt es das Drehbuch. In so einem Drehbuch ist alles vermerkt was in dem Film vorkommen soll. Der Ort, Zeit, Umgebung, Regie Anweisungen und und und… Kurz: der spätere Film muss so beschrieben sein das der Leser es sofort versteht. Das kann man sich mit gut gegliederten Geschichten erleichtern.
So ein Drehbuch zu schreiben ist nichts einfaches. Abgesehen von den Ideen die man braucht. Nachdem man also das Exposé und eventuell ein Treatment geschrieben hat muss dann natürlich auch, für den Dreh, das Drehbuch her. Damit beim Dreh nicht auch noch diskutiert wird wie was gefilmt wird und wie jetzt die Geschichte war wird nach dem Drehbuch normalerweise noch ein Storyboard erstellt. Um nun aber das Drehbuch zu schreiben, günstig und einfach, gibt es Word, das reicht für den Normalverbraucher aus! Mit den Word Vorlagen hat man auch die gewünschte Gliederung. Für Filmprofis gibt es natürlich richtige Programme in denen man das Drehbuch und gleichzeitig das Storyboard erstellen kann.

Ich hab eine Vorlage (englisch) erstellt und stelle sie euch allen kostenlos zum Download bereit! Ich hoffe von nun an sind eure Drehbücher alle schön gegliedert und so für jeden schnell verständlich geschrieben! Bitte wählt eure Word Version damit ihr es auch öffnen könnt. (Word 97 – 2003 oder Word ab 2007)

http://www.box.com//static/flash/box_explorer.swf?widget_hash=kgdjxihvmbpp7p8c8h0e&v=0&cl=0&s=0    Es dauert eine kurze Zeit bis der Link geöffnet ist!

Für weitere fragen bin ich offen.

Grüße
Wolfgang

Die Filmgeschichte der Welt

Im alten China
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem dunklen Raum, in dem ein Gazevorhang hängt und hinter dem Vorhang ist in der Wand ein passendes Loch, das genau die Lichtquelle bringt, um den Gazevorhang von hinten anzuleuchten. Vor der Wand mit dem Loch, aber hinter dem Tuch spielen echte Personen, oder Personen die Puppen bewegten, ein Theaterstück. So sahen die ersten Filmähnlichen Vorführungen im alten China aus. Im Prinzip ist das nichts anderes als ein Fernseher. Beides hat eine Lichtquelle, welche von hinten her leuchtet. Diese Art von Schattentheater führen heut zu Tage ja immer noch einige aus, allerdings ohne Loch in der Wand und es wird nicht mehr so gut Besucht wie damals, aber einen gewissen Spaßfaktor bietet es auch. Doch erst ab dem 17. Jahrhundert konnten die Menschen in Europa davon profitieren. So wurde der Zuschauer mit dramatischen Geschichten bei Laune gehalten und das sogar mit den original Schauspieler Stimmen. Also schon mal kein Stummfilm.

Camera Obscura
Schon Leonardo da Vinci (1452 – 1519) skizzierte die Camera obschura (=Gewölbe, dunkler) und fand heraus, dass dieses Prinzip nur funktioniert, wenn das Abbild ins dunkle projiziert wird. Das  Ergebnis ist dann wie hier abgebildet auf den Kopf gestellt.

Oben: Die Funktionsweise einer Camera Obscura

Ebenfalls Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) sollte das Prinzip mit den Abbildungen die auf dem Kopf stehen schon gewusst haben. Die Camera Obscura ist somit das Urbild der heutigen Kamera.

Laterna Magica
Im 19. Jahrhundert kam die Laterna Magica auf, welche sehr bald sehr beliebt und berühmt wurde! Sie projizierte handbemalte Glas Dias ebenfalls auf einen Gazevorhang. Wenn man geschickt war, konnte man mit zwei Dias sogar eine leichte Bewegung hineinbringen und sie wachsen oder schrumpfen lassen.

Fotoaufnahmen
Die erste Möglichkeit zu einer Fotoaufnahme fand ein Franzose namens Louis Jacques Mandé Daguerre 1839. Die Belichtungszeit betrug ca. 30 Minuten und damit die Modelle nicht verschwommen wurden sie mit Stützen gehoben. 30 Jahre später konnte man Momentaufnahmen machen und Eadweard Muybridge schaffte Serienbild aufnahmen. Er sollte mit den Filmähnlichen Bewegt Bildern beweisen, dass ein Pferd im Galopp eine Phase hat in der das Pferd alle Beine in der Luft hat. Diesen Beweis zu belegen schaffte er 1877. Allerdings war es für alle eine Überraschung, denn wie sich heraus stellte hat das Pferd zwar diese bestimmte Phase mit allen Beinen gleichzeitig in der Luft, doch die Beine sind dabei unter dem Körper des Pferdes und nicht wie bis dahin auf Zeichnungen und Bildern dargestellt mit allen Vieren in der Luft von sich gestreckt wie als wenn es fliegen würde.

Oben: Beweisbilder von Eadweard Muybridge, dass ein Pferd mit allen vier Beinen in der Luft galoppieren kann.

Wenn man diese Aufnahmen in einer Animation hintereinander legt und ablaufen lässt wie ein Film, kommt ein erstaunlich guter und ruckelfreier Clip zustande (Siehe Wikipedia). Mit dieser Vorlage war der Kinematograf und die Kinematografie nicht mehr weit.

Kamera für Bewegtbilder
Der in England lebende Franzose Louis Aimé Augustin le Prince hat es 1888 geschafft eine Kamera für Bewegtbilder zu machen, also die erste Videokamera. Noch im gleichen Jahr machte er in Leeds in England die erste Filmaufnahme der Weltgeschichte. Dies tat er mit einem sechs cm breiten Film von Eastman (heute Kodak). Den drei sekundenlangen Film kann man heute auf YouTube unter „Roundhay garden scene“ anschauen. Er hätte es bestimmt noch weit gebracht, wenn er nicht 1890 im Zug von Dijon nach Paris spurlos verschwand. Es breiteten sich viele Gerüchte und fast schon Legenden über ihn aus.

35mm Kinoformat
Das auch noch heute ganz gängige Kinoformat 35mm hat seinen Ursprung in den USA. Thomas Alva Edison halbierte 1889 den 70mm Film von Eastman und gab 1890 seinem Assistenten Dichson zum Auftrag einen Apparat zu konstruieren in dem man einen 50 Fuß langen Film im endlosen abspielen lassen konnte (entspricht ca. 13 Sekunden Film). Das war die Erfindung des Kinematografen. Edison Filmte anfangs mit 48 Bilder/sec dann reduzierte er die Filmaufnahmen auf 16 Bilder/sec und später nahm er wieder mit 48 Bilder/sec auf, was auch noch heute das gängige PAL Format ist. Denn die sog. Flügelblende halbiert jedes aufgenommene Bild und dadurch kommt man mit 24 Bildern/sec auf 48 Bilder/sec. Sein „Guckkastenapparat“ verbreitete sich sehr schnell auf der ganzen Welt da er die 150 Dollar für das internationale Patent eingespart hat.

1895 Frankreich und Deutschland
Im Winter des Jahres 1895 machten sich die Brüder Skladanowski in Deutschland daran Filmvorführungen mit einem eigens Entwickelten Projektor zu machen. Die Filmaufnahmen waren auf ebenfalls selbst hergestelltem 65mm Filmmaterial und mit einer eigens konstruierten Filmkamera. Die Gebrüder Lumière, aus Frankreich, kauften sich für 6000 Franken ein Guckkastenapparat von Edison und bauten auf dessen Basis eine eigene Filmkamera und ebenfalls ein von ihnen benannten Kinematografen allerdings mit einer Großbildfläche und nicht wie Edison mit nur einem kleinen Loch in das jeweils eine Person hineinschauen konnte.

Film zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Die Amateurfilmerei lies dann nicht mehr lange auf sich warten. Die Techniken waren schon 1902 so weit verbreitet, dass die erste Amateurkamera „Kino I“ auf den Markt kam, von der Firma Ernemann. Diese hatte ein 17,5mm Film der später von dem 16mm Film abgelöst wurde. Die Halbierung des 16mm Films brachte den 8mm Film auf den Markt. Dieser war das gebräuchliche Amateurfilmformat. Doch durch das Auftreten der ersten Videokameras mit Magnetbandaufzeichnung (Mini-DV-Kassetten) wurde schließlich auch dieses Format verdrängt. Ende der 1970er Jahre wurde schließlich die Produktion von 8mm Kameras mit der Zeit eingestellt. Doch gibt es bis heute eine Liebhaberschafft die sich von diesem Filmformat nicht trennen will.
Nach 70 Jahren Mini-DV Kamera Entwicklung konnte dann auch endlich der Amateur davon profitieren. Die heute ja so klein sind, dass ein Mann sie in der Unterhose schmuggeln könnte, ohne aufzufallen. Die Bildqualität ist mittlerweile auch doppelt so gut wie eine Profikamera vor 20 Jahren.

Die Panasonic HDC-SD80, 449 €

Film heute
Heutzutage sind die Mini-DV Kameras zwar noch auf dem Markt, doch ich denke, dass diese Art von Videokamera, die nächstes ist, die das zeitliche segnet. Videokameras sind heute ein Massenprodukt und jeder fortschrittlicher Haushalt hat eine von den kleinen High-Tech Geräten Zuhause. Das Aufnahmeformat ist bei den neusten Kameras meistens Festplatte oder SD-Speicherkarten. Damit ist man flexibel, und jeder Computer, die es auch überall gibt, hat einen sog. Card-Reader mit dem die Übertragung auch schnell von statten geht. An Schnittprogrammen mangelt es heute auch nicht mehr. Ein bekanntes ist z.B. das Magix Video deluxe welches schon ab 69,99 € zu haben ist. Eine Profifilmkamera ist ab ca. 2,500 € zu haben ohne Grenze nach oben. Dazu kommt noch Zubehör, welches hauptsächlich der Filmprofi nötig hat. Das aber kostet wieder einige 100 bis 1000 Euro.
Die größten Marken in der Amateurfilmbranche sind Panasonic, Canon, Sony und ein paar weitere. In der Profiliga erhalten sie Kameras von Arri (Arri Alexa), Red (Red Scarlet), Panasonic vereinzelt und eher für den Fernsehbereich. Ebenso beginnt auch Canon (Eos C 300) mit dem Einstieg Hollywood zu beliefern.

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